PRANA-BEHANDLUNG

Als PRANA wird im indischen Kulturkreis genau die Energie bezeichnet, die Leben überhaupt erst ermöglicht – sie wird von allen Lebewesen ständig über das sie umgebende natürliche Umfeld aufgenommen. In anderen Kulturen nennt man die gleiche Energie Qi bzw. Chi (China), Ki (Japan) oder einfach Lebensatem bzw. göttlicher Geist …

Kurze Einführung in die PRANA-Heilung

Die PRANA-Heilung nach Choa Kok Sui (1952-2007) ist ein Komplex von überwiegend berührungslosen Behandlungsabfolgen und zählt ebenso wie u.a. das REIKI nach Dr. Mikao Usui (1865-1926) zu den sogenannten Geistheilmethoden. Hierbei wird der Körper der zu behandelnden Person als komplexes Energiesystem betrachtet, bei der die einzelnen Körperteile, Organe, Gewebe und Zellen aus ganz charakteristischen elektromagnetischen Feldern bestehen, unter denen ein ständiger energetischer Austausch erfolgt. Diese energetischen Felder und Ströme sind durch verschiedene medizintechnische Verfahren (CT, MRT, Ultraschall, EEG usw.) auch nachweisbar.

Während dessen unser biologischer Körper, den man im AYURVEDA ohnehin auch als grobstofflichen Energiekörper betrachtet,  über die Nahrungsaufnahme, den Stoffwechsel und die Ausscheidung versorgt, erhalten und auch wieder entsorgt wird, erhält sich unser subtiler feinstofflicher Körper alleine durch den Austausch von frei verfügbarem PRANA. Für die Aufnahme und Entsorgung von PRANA sind die über unserem Körper verteilten Chakras zuständig und für die innerkörperliche Verteilung die Nadis.

Bei allen Energie- oder Geistheilmethoden, wie es eben auch die PRANA-Heilung ist, geht man davon aus, dass Krankheiten nichts anderes als bereits manifestierte Störungen im oben beschriebenen Energiekörper sind. Diese spiegeln sich in Verschiebungen, Anhäufungen und Staus auf der einen Seite und im Energiemangel auf der anderen Seite wider. Je nach Quantität und Qualität dieser Störungen können diese bereits durch verschiedene Gewebeveränderungen sichtbar werden oder sie werden von Energie- bzw. Geistheilern als dunkle Verfärbungen in der Aura wahrgenommen.

Über die von Choa Kok Sui entwickelten Behandlungstechniken lassen sich die Staus systematisch auflösen und ausleiten (Sweepen), wohingegen energetische Mangelerscheinungen mit einer PRANA-Zufuhr wieder aufgefüllt werden (Energetisieren): Dazu wird zunächst vom Heiler der für viele Menschen unsichtbare feinstoffliche Energiekörper des Klienten insgesamt und/oder partiell „berührungslos“ abgescannt, d.h. der Heiler tastet mit seinen Händen oder Fingern den Klienten aus einer gewissen Entfernung ab. Am Umfang, der Dichte und Konsistenz des jeweiligen Bereiches (Energiefeldes bzw. -stromes) stellt er fest, ob und wie er eine Reinigung und anschließende Energetisierung vornehmen muss …

Da die Energiekörper aller Lebewesen mehrfach geschichtet sind, wobei die feineren Schichten die gröberen durchdringen, setzt der Heiler zu deren Bearbeitung (unsichtbar) verschiedene „Farben“ ein – es sind im Grunde genommen die Frequenzen, mit denen sich die zu behandelnden Bereiche am besten „bestrahlen“ lassen. So werden beispielsweise „grün“ für das Auflösen hartnäckiger Energiefelder und „blau“ für das gezieltes Abgrenzen, Adstringieren und Kühlen genutzt; die Farbe „gelb“ wiederum fördert das schnellere Abheilen von Wunden und Knochenbrüchen aller Art. Ein qualifizierter und erfahrener Heiler verwendet zu seiner Unterstützung gegebenenfalls noch aufwändig für die Behandlung vorbereitete Kristalle, die nach einer Behandlung auch wieder gereinigt werden müssen.

Während der gesamten Behandlung hat sich der Heiler mit dem „höchsten göttlichen Geist“ verbunden, der ihn hierbei (z.B. durch sogenannte „lenkende Eingebungen“) unterstützt – eine PRANA-Behandlung bezieht sich also nicht nur auf den (insbesondere feinstofflichen) Körper des Klienten, sondern ist (wie auch beim REIKI) immer höchst spirituell (transzendental) geführt.